TRENBOLON MIX
- Post 05. Mai 2022
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Nachdem in den bisherigen Kapiteln Trenbolon Acetat und Trenbolon Enantat, zwei einzelne Trenbolon Ester, ausführlich behandelt wurden, darf natürlich ein Präparat, das verschiedene Ester kombiniert, nicht fehlen. Insbesondere, um einige Geläufige Mythen zu hinterfragen.
Einer der größten Mythen bei diesen Kombinationen ist, dass sie in jeder Hinsicht besser wirken sollen. Dies soll durch die optimale Abstimmung der einzelnen Ester ermöglicht werden. Gerade bei Trenbolon wird oft vergessen, dass es keine offiziellen Medikamente mit dieser Zusammensetzung gibt und auch keine wissenschaftlichen Studien dazu existieren. Dieser Mythos lehnt sich an Testosteron-Kombinationen wie "Sustanon 250" an, deren Testosteron-Ester so abgestimmt sind, dass sie sowohl kurz- als auch langfristig wirken. Doch Medikamente wie "Sustanon 250" werden in der Testosteronersatztherapie nur alle paar Wochen verabreicht. Was passiert jedoch, wenn jemand solch ein Präparat wie im Bodybuilding üblich wöchentlich oder öfter spritzt? Der ursprüngliche Zweck, einen konstanten Wirkstoffspiegel über mehrere Wochen zu halten, wird verfehlt. Spiegelschwankungen sind die logische Folge, samt aller Nebenwirkungen.
Das Gleiche gilt für Trenbolon-Kombinationspräparate. Während langkettige Ester wie Enantat über Wochen gleichmäßig wirken, führen häufige Injektionen zu neuen Schwankungen im Wirkstoffpegel, was durch die enthaltenen kurzlebigen Ester wie Acetat verursacht wird.
Ein weiterer Mythos besagt, dass Kombipräparate einen intensiveren "Kick" geben sollen. Während Langzeit-Ester eine stabile Basis schaffen, sollen Kurzzeit-Ester nach jeder Injektion für starke Leistungsschübe sorgen. Diese Vorstellung ignoriert jedoch, dass durch solche Schwankungen einer konstanteren Leistungssteigerung durch zum Beispiel reines Trenbolon Enantat vorgezogen wird. Es wäre daher sinnvoller, anstatt einer schwankenden Dosierung mit Kombipräparaten, wöchentlich 300 bis 400mg reines Trenbolon Enantat anzuwenden.
Was die Wirkung von Trenbolon betrifft, empfehle ich das Profil von Trenbolon Acetat. Unabhängig davon, ob es mit Acetat-, Enantat- oder Hexahydrobenzylcarbonat-Ester kombiniert oder einzeln eingesetzt wird – Trenbolon konvertiert nicht zu Östrogenen, wodurch Nebenwirkungen wie Wassereinlagerungen oder Fettansammlungen unwahrscheinlich sind.
Obwohl Trenbolon oft als stärker androgen beschrieben wird, als es tatsächlich ist, sorgt es im Training für eine erhöhte Intensität, da es die Umwandlung von Kortison zu Kortisol mindert und dessen Rezeptorbindung blockiert. Dies bewirkt auch eine starke antikatabole Wirkung, da Kortisol muskelabbauend wirkt. Besonders in einer Wettkampfdiät ist dies von Vorteil. In Kombination mit Testosteron oder Stanozolol kann Trenbolon helfen, erarbeitete Muskelmasse zu bewahren und wirkt zusätzlich diuretisch, da es die Ausscheidung von Natrium und Wasser steigert, was dramatische Verbesserungen der Körperform erklärt. Auch für den Muskelaufbau ist Trenbolon vorteilhaft, da es stark anabol wirkt und die IGF-1-Produktion fördert.
Nebenwirkungen von Trenbolon entsprechen jenen typischer Nor-Testosteron-Derivate, wie Progesteronwirkung mit möglichen Libido- und Potenzproblemen. Gynäkomastie ist selten, aber in Anwesenheit hoher Östrogenspiegel, etwa durch Depot-Testosteron, nicht ausgeschlossen. Zudem unterdrückt es schnell die körpereigene Testosteronproduktion, weshalb eine intensive Nachbehandlung mit HCG und Clomifen und/oder Tamoxifen notwendig ist.
Andere Nebenwirkungen umfassen erhöhten Blutdruck, verschlechterte Blutfettwerte, Schlafstörungen und starkes Schwitzen. Trotz Mythen konnte Trenbolon keine nachteilige Wirkung auf die Nieren nachgewiesen werden.
DOSIERUNG UND EINNAHME
Trenbolon-Mixturen sind wie Testosteron-Mischungen schwer zu dosieren, da die unterschiedlichen Ester nicht perfekt harmonieren, was zu Schwankungen führt. Daher werden sie typischerweise alle drei bis sieben Tage verabreicht. Höhere Mengen über 500mg, die aufgrund der üblichen Konzentrationen von 100-200mg/ml nötig sind, werden auf zwei Injektionen pro Woche aufgeteilt, während niedrigere Dosierungen alle fünf bis sieben Tage injiziert werden.
ABSETZEN
Da Trenbolon die natürliche Hormonproduktion stark beeinflusst, ist ein gut durchdachtes Post-Cycle-Programm notwendig. Dieses beginnt meist zwei Wochen vor dem Ende der Kur mit HCG, gefolgt von Clomifen und Tamoxifen
Allgemeine Information 